Freihheitsbewegung |
||
Befreiungsbewegungen 1868-1952
|
||
1868 beginnen die Kubaner einen Befreiungskampf gegen die spanische Krone, viele Sklaven schlagen sich auf die Seite der Aufständischen, weil sie sich nach dem Sieg eine Verbesserung ihrer Lage erhoffen. 1870 wird von den Spaniern das Ende der Sklaverei auf Kuba in mehreren Schriften verkündet, es dauert aber noch Jahre, bis die neue Freiheit überall duchgesetzt werden kann. |
>>> zur Großansicht bitte Bild anklicken. |
|
Nach dem zweiten Befreiungskrieg verlangt 1878 General Maceo die Unabhängigkeit von Spanien, und der Rechtsanwalt Ignacio Agramonte entwirft die erste Verfassung der Republik Kuba. Es gab zwar jetzt mehr Rechte für die Kubaner, jedoch keine echte Unabhängigkeit. Die Spanier machen kleinere Zugeständnisse und lassen erste politische Parteien zu. |
>>> Santiago de Cuba |
|
1895 kämpfen wieder Guerilleros gegen die spanischen Kolonialsoldaten – doch als der Sieg schon ersichtlich ist, mischt sich die USA ein. Nach der Explosion des amerikanischen Panzerkreuzers Maine im Hafen von Havanna, wird dem fast geschlagenen Spanien der Krieg erklärt. Und nun sind es nicht die Kubaner, sondern die Amerikaner, die 1898 das Ende der Kolonialzeit mit den Spaniern vertraglich besiegeln. Die Kubaner erhielten nicht die volle Regierungsgewalt über ihr Land, sondern Amerika sicherte sich Interventionsrecht und Militärstützpunkte. |
>>> Der Leuchtturm von Santiago |
|
Die sich in den 20er Jahren verschärfende Situation und die Angst der wohlhabenden Schicht und der USA vor Unruhen und Aufständen ermöglichen verschiedene aufeinander folgende Diktaturen. Opposition war verboten, ein gigantischer Spitzelapparat kontrollierte das Land, Korruption, Mafia, Willkürherrschaft und bis zu 600.000 Arbeitslose bestimmten den Alltag. Verschiedene Diktatoren regieren das Land in Folge. |
|
|
(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten |
||