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Was wird aus Kuba nach Fidel

Szenario

Fidel Castro ist jüngst wieder in die Schlagzeilen geraten aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes. Vertreter der Administration George Bush prognostizierten im April 2006, dass Fidel nur noch max. 4 Jahre zu leben hätte. Daraufhin hält Fidel Castro eine Rede an der Universität von Havanna über 5 Stunden hinweg im Stehen und widerlegt, die ihm angedichtete Parkinsonsche Krankheit.


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Dann wurde er im Juli 2006 am Darm operiert. Zum ersten Mal seit der Revolution 1959 gab er die Regierungsgeschäfte an seinen Bruder ab. Dies zeigte objektiv betrachtet, dass diese OP schon ein größerer Eingriff war. Das Volk machte sich Sorgen um seinen Máximo Lider. In unzähligen Solidaritätskundgebungen und Briefen erhielt Fidel Zuspruch und Bestätigung.

Die Details seiner Krankheit erklärte er aber zur Geheimsache, da der "Feind" nicht über seinen Gesundheitszustand informiert werden sollte. Parallel verfasste er einen Brief an das Volk von Kuba und bat in diesem u.a. um Verständnis und beschrieb sich auf dem Wege der Besserung.


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Währenddessen wetzten sämtliche Exilkubaner die Messer und feierten in extatischen Ausmaßen, das balgige Ableben ihres großen Feindes, auf dass sie bald wieder in ihr geliebtes Kuba zurück können.

H.P. Bush erleichtert es kubanischen Flüchtlingen in die USA einzureisen. Er selbst schwingt große Reden, dass er der erste amerikanische Präsident sein wird, der seinen Fuß auf den Boden eines freien Kubas` setzt.

Aber was würden denn passieren, falls Fidel sterben würde ?


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Fidel wurde schon so oft zu Grabe getragen. Sei es weil er irgendwann einmal blöd gestürzt ist, oder weil er mal mehr gezittert hat, als andere. Man darf eines nicht außer Acht lassen. Dieser Mann ist 80 Jahre. Er ist in jüngeren Jahren nicht unbedingt schonend mit seinem Körper umgegangen. Er war Raucher und trank auch mal gerne einen Rum.

Schauen wir uns hierzulande alte Mitbürger an, sehen wir auch zitternde Hände ohne denen direkt Parkinson "an die Backe zu dichten". Wenn ein alter Mann hierzulande fällt, begründet man es damit, dass er sich zu viel zugemutet hat, oder seine Verfassung nicht realistisch eingeschätzt hat, aber man bestellt ihm keinen Sarg deswegen.


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Stattdessen ist das doch eher alles ein Zweckoptimismus, ein "Positiv-Schwätzen" und "Nicht-Wahrhaben-Wollen" dessen, was man eigentlich schon längst weiß. Der alte Mann im olivgrünen Anzug, ist ein zäher Bursche und noch nicht bereit abzudanken. Wenn man ihn loshaben will, dann doch nur mit Gewalt. Aber das funktionierte in Vergangenheit auch nicht richtig, denn von den dutzenden Attentaten waren mindestens 8 von der CIA, Exilkubanern oder deren terroristischen Gruppierungen inzeniert.

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Aber geht man jetzt einmal davon aus, was passiert wenn er nicht mehr lebt, dann ist folgendes Szenario doch das Logischste.

Fidel hat mit Sicherheit an seinen Jüngsten Tag gedacht und Vorkehrungen getroffen. Man wird mit Sicherheit seinen Tod nicht direkt öffentlich bekanntgeben. Stattdessen wird sein Bruder die Regierungsgeschäfte übernehmen und man wird alles in die Wege leiten, um es nach angemessener Zeit bekanntzugeben.

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Das Volk wird definitv trauern, auch wenn es die Amis und Exilkubaner nicht wahrhaben wollen. Fidel hat viele Fehler gemacht, jedoch hat er es auch geschafft, den Amerikaner aus deren geliebten Land zu verbannen ( Ausnahme Guantanamo ) und dem Volk wieder einen Stolz und eine Unabhängigkeit zu vermitteln, die überall nach außen hin präsentiert wird. Die Bevölkerung wird aber auch Angst haben, denn man rechnet damit, dass der Ami nicht lange auf sich warten lassen würde. Jedoch ist Fidels Bruder auch als Hardliner bekannt und wird dies energisch zu verhindern wissen.

Die Blockade der USA hätte mit Fidels Tod nicht länger ihre "Daseinsberechtigung" ( was sie nie hatte ) und könnte nicht länger gerechtfertigt werden. Diese Blockade wurde explizit dafür benutzt Kubas Führer zu stürzen, indem man seine Mitbürger aushungert bis diese den Aufstand gegen Ihren Fidel probten.

Ist nicht geschehen, stattdessen wurde die Periodo Especial geboren und die Kubaner kämpften mit Ihrem Anführer dagegen an.

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Vereinzelte Contras würden eine zweite Schweinebucht inszenieren und es könnte auch zu einem heftigeren Gefecht kommen, falls Kuba nun doch noch Erdöl fördern könnte in den nächsten Jahren. Denn wir alle wissen, dass Menschrechte nicht mehr greifen, wenn es sich um Erdöl handelt.

Jedoch darf man eines nicht vergessen. Das kubanische Volk hat fast 50 Jahre schon für seine Freiheit gekämpft. Jeder Kubaner will bestimmt nicht zu einem Teil Amerikas werden. Stattdessen wollen die Kubaner nur in Ruhe gelassen werden und ihr Leben weiter genießen. Sie möchten genauso wie andere Staaten Waren beziehen können und nicht dauernd von Blockaden und Embargos daran gehindert werden eine Randexistenz zu führen.

Die Waffensysteme Kubas sind veraltet, aber immer noch einsatzbereit. Kuba würde mit diesen Waffen nicht viel verrichten können gegen den starken Gegner, aber Kuba würde und könnte den USA einen schmerzenden Hieb versetzen. Dies sollte aber nicht im Sinne beider Nationen stehen, denn es geht letzendlich nur darum, dass man auch als gößte Weltmacht nicht einfach hingehen kann und ein Land besetzen kann, dass es in den letzten Jahren beiwesen hat, welch friedlich Gesinnung es besitzt.

Kuba schickte Ärzte nach Pakistan, zu den Zunami-Opfern nach Indonesien und behandelt regelmäßig Patienten aus den anderen lateinamerikanischen Staaten. Kuba bot sogar den USA Hilfe an, als diese nach dem Hurrikane den Notstand ausgerufen hatten.

Wenn Fidel Castro stirbt, sollte man diesen ganzen "Kindergarten" schließen und einander die Hände reichen, damit die folgenden Generationen nicht damit weiter konfrontiert werden. Kuba machte sicherlich den Fehler damals mit den Mittelstreckenwaffen und die USA sicherlich damit, dass Sie auf so perfide Art das Land unterdrückte, oder terroristische Anschläge finanzierte, jedoch muss diese Periode dann auch zu Ende gehen.

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