Bacardi kann es nicht lassen
und es geht weiter

Mit modernem Layout in Hochglanz-Optik wirbt Bacardi ungeniert weiter mit der Marke Havana Club. Diesmal stammt der Rum aus Puerto Rico und hat wie gehabt nichts mit dem richtigen Havana Club gemeinsam.

Stur und steif wird wieder mit dem Synonym Kuba geworben. Die Homepage ist auf alt und nostalgisch getrimmt. Es gibt jede Menge kubanisch klingende Musik und kleine Videoschnitte, die das "großartige" Produkt beschrieben. Hierfür benutzt Bacardi Latinos, die im holprigem Englisch wieder das Synonym Kuba aufleben lassen.

In weiteren Menüs wird der Cuba libre und Mojito, sowie der Daiquiri beschrieben und viele bekannte Barkeeper zitiert, die den "Rum" als Standard in ihrem Repertoire haben. Dann kann man unter BACARDI Global User Terms and Conditions lesen, dass Havana Club "geistiges Eigentum von Bacardi und der Bacardi & Company Limited ("Bacardis Eigentum")" wäre, was ja angesichts des zuvor genannten Berichts nicht wahr sein kann.
Aber im Gegenzug
... werden Touristen strafrechtlich belangt, wenn Sie ein nicht originales Marken-T-shirt aus Thailand mitbringen und den Unterschied selbst nicht feststellen können.
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