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Erfahrungsbericht von Detlef Jordan

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Farallon del Caribe, heute nennt sich diese Hotelanlage " Club Amigo Marea del Portillo ".

Dieser Club besteht aus den zwei Hotelanlagen am Strand von Marea del Portillo.
Während das Farallon del Caribe umgeben von einer sehr schönen, gepflegten, parkähnlichen Anlage ist und erhöht auf einem Cliff steht, befindet sich das Marea direkt am Strand.
Der Strand besteht aus dunklen feinen Sand. Das Baden im leicht abfallenden Meer wird durch starken Grasbewuchs doch recht behindert. Zu bestimmten Jahreszeiten z.B. im Monat Mai können im Meer die so genannten CARIBE auftauchen. Diese Mikroorganismen erzeugen bei vielen Menschen sehr starke Hautrötungen die bisweilen auch sehr schmerzhaft sein können. Die Hotelleitung lässt zwar die " Rote Fahne ", die ein Badeverbot ankündigt aushängen, erklärt aber nicht warum dieses Badeverbot besteht. Für den Gast ist solch ein Badeverbot meist unverständlich, ist doch das Meer sehr ruhig und ladet geradezu zum Baden ein.

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Ausgleich schafft die Hoteleigene Insel CAYO BLANCO. Schon die Fahrt mit dem Schiff dorthin ist ein Erlebnis. Bevor das Schiff das Meer erreicht, fährt es ca. 15 Minuten durch Mangroven. Nach weiteren ca. 20 Minuten mit teilweise starken Seegang erreicht man die Badeinsel. Es begrüßt uns ein schneeweißer Strand. Tretboote, Surfbretter und ein Katamaran stehen zur Verfügung.
Zum Lunch geht es völlig ungezwungen zu. Der koch bereitet mit einfachen Mitteln, wie beim Camping, einen wirklich ausreichenden und schmackhaften Lunch. Die Bar ist auch ausreichend mit kalten Getränken und Eis bestückt. Viel Arbeit für die Angestellten, die aber immer dabei ungewöhnlich freundlich sind. - Wie eigentlich alle Kubaner die ich kennen lernen durfte -

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Die Auszeichnung der Hotelanlage mit ***+ ist meiner Meinung nach etwas untertrieben. Vier Sterne sind durchaus gerechtfertigt. Die Ausstattung und die Sauberkeit der Zimmer sind positiv hervorzuheben. Das Angebot in den Restaurants ist vielfältig und schmackhaft. Auch Sonderwünsche werden gerne berücksichtigt. Nur das Restaurant im Marea bietet in der Einrichtung noch den Charme des Ostblocks.
 
Das Personal ist auffallend freundlich ( auch ohne Trinkgeld ) und spricht überwiegend Deutsch und English. Die täglichen Animationen bestreitet ein  einfallsreiches Animationsteam, das den Höhepunkt all abendlich in einer Show gipfelt die sich wirklich sehen lassen kann.
 
Die Getränke gibt es, außer zum Dinner, nur in Plastikbecher. Mal abgesehen davon das dieses nicht gerade umweltfreundlich ist, werden dadurch auch nicht gerade die Geschmacksnerven angeregt. Obwohl es manchmal verständlich ist Plastikbecher auszugeben um Glasscherben zu vermeiden.

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Ausflüge in die nähere Umgebung mit der Kutsche, reiten, wandern oder mit dem Fahrrad sind leicht zu realisieren auch ohne die Angebote der Reiseleitung.

Fazit :
Eine nicht zu große Anlage die einen ruhigen, aber auch aktiven Urlaub bietet.
Nachteil :
Die Transferzeit vom Flughafen Holguin wird mit 3 Stunden angegeben. Real aber sind 4 Stunden.

Detlef Jordan

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